Baron Alexander von Humboldt (1769-1859).
Kunstwerk von Franz Xaver Kleiber (1794 – 1872)

„Die Natur ist das Reich der Freiheit. Um lebendig die Anschauungen und Gefühle zu schildern, welche in reiner Natursinn gewährt, sollte auch die Rede stets sich mit der Würde und Freiheit bewegen, welche nur hohe Meisterschaft ihr zu geben vermag“ – Alexander von Humboldt (Kosmos)

In unserem „Treffpunkt-Berlin für am freimaurerischen Gedankengut interessierte Frauen – „Im Kosmos zu den Drei Grazien“ bauen Freimaurerinnen und Nicht-Freimaurerinnen gemeinsam auf den Ideen des nachhaltigen Humanismus auf. Wir setzen uns mit dem Thema ganz ernst auseinander und bemühen wir uns, sie in konkreten Handlungen umzusetzen.

Besonders in der Freimaurerei, sowohl im Inneren Kreisen als auch in unseren Aktivitäten nach außen, soll eine praktische Umsetzung der Ideen des Humanismus, der Menschlichkeit stattfinden. In der heutigen globalen verwandelten Gesellschaft soll ein zukunftstauglicher Humanismus – en nachhaltiger Humanismus angestrebt werden.

Der Mensch ist ein essentieller Bestandteil der Nachhaltigkeit. Alexander von Humboldt in seinem Werk „Kosmos“ (1845) hat es so formuliert „der Mensch als wichtiger Bestandteil des Ganzen“.  Ohne Menschlichkeit in jeder Handlung geht das nicht.

Nicht nur in der rücksichtslosen zwischenmenschliche Handlungsweise
sondern auch in der maßlosen Nutzung und Handhabung der natürlichen Ressourcen und  im  Ungleichgewicht in der Verteilung des Reichtums, seien
materiell oder immateriell steckt  die Krise  der heutigen Gesellschaft.

Deshalb ist auch die Reintegration des humboldtschen  Naturkonzeptes  in das Selbstverständnis des Menschen als Kultur- und Sozialwesen notwendig.

Das Gleichgewicht, der Einklang von ICH und WIR und unserer UMWELT ist eine der wesentlichen Kompositionen, um nachhaltiges Leben für unsere und weitere Generationen sicherzustellen; und eine der größten Herausforderungen.

Die Menschen müssen sich mit Ihrem Inneren auseinandersetzten, um nachhaltig zu handeln. Sei es in einer Beziehung, in der Familie, in den Klima- und Umweltfragen. Diese Auseinandersetzung scheint den Menschen schwer zu fallen.

Wir als Individuen sollten uns als Teil des Universums verstehen; als das was wir tatsächlich auf dieser Welt sind – ein Wimpernschlag in der Geschichte. Wenn jeder einzelne es schafft, sein Ego immer öfter hinter Gemeinwohl und den Fortbestand des Lebens auf der Erde zu stellen, dann kann dieser Planet auch den nächsten Generationen einen Lebensraum bieten.

Das Verständnis von Zusammenhängen in Natur und Umwelt – ermöglicht eine neue Perspektive einzunehmen – neue Lebensweisen in Betracht zu ziehen. Es ist allerdings das ICH,  welches dieses Veränderungsprozess durchlaufen muss. Wie ermöglichen wir der volkstümlichen Intelligenz den Zugang und die Akzeptanz des Anderen?

Humanismus setzt Humanität voraus, damit ist auch Menschlichkeit gemeint. Wir betrachten die Nachhaltigkeit als die praktische Umsetzung der Ideen des Humanismus. Nachhaltiger Humanismus als ein zukunftstauglicher Humanismus.

Jeder Verwandlung in der Gesellschaft braucht eine Regenerationsphase, um die Vorlage für die Zukunftsgenerationen aufzubauen. Eine Verwandlung darf nicht auf Kosten der Menschlichkeit geschehen. Entsprechend, meinen wir, dass auch der Humanismus eine Regenerationsphase braucht.

Die rasche Änderungen, das globale Handeln und die Digitalisierung hinterlassen tiefe Veränderungen in den Menschen weltweit. Wir denken,  dass wir uns für die Humanisierung in der Handlung auf allen Ebenen einsetzen sollen, auf den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Ebenen. Deswegen setzen wir uns in unserem Kreis (Freimaurerinnen und Nicht-Freimaurerinnen) mit dem Thema auseinander.

Wie können wir unsere Aktivitäten mit nachhaltigen Entwicklungszielen verknüpfen? Als erster Schritt betrachten wir, dass es unsere Verantwortung ist, diese Ziele als unsere eigenen zu betrachten, und sie in unseren sozialen, familiären, beruflichen und freimaurerischen Aktivitäten einzubeziehen, wie wir es beispielweise  jetzt hier tun.

Wir nehmen uns Nachhaltigkeitsziele vor, um diese umzusetzen, damit sie ein Teil unseres Lebens und für unsere Entscheidungen notwendig werden. In dem Fall unseres Kreises, am Anfang für unsere Projekte und Errichtungen, werden sicherlich wenige Nachhaltigkeitsziele ausreichend sein. Erstmal nur einigen dieser 17 Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen ist wichtig, um zu handeln und etwas Echtes  zu tun.

In diesem Sinne, haben wir also, für uns als Kreis, nur ein Paar Nachhaltigkeitsziele ausgewählt. Wir werden konkrete Aktivitäten und Handlungen dazu entwickeln, damit sie nicht nur anekdotisch, sondern auch als wahres Markenzeichen unserer Arbeit ernst genommen werden.  Um diese konkrete Aktivitäten und Handlungen zu sehen, klicken Sie bitte hier -> Nachhaltigkeit in der Praxis – Jeder von uns ist gefordert.


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