Thema: Wie gut funktionierte Humboldts Netzwerk der Toleranz, Freiheit und Freundschaft?


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Humboldt war begeistert von neuen Kulturen, neuen geografischen und naturwissenschaftlichen Begebenheiten. Seine Neugier fürs Neue und Unbekannte scheint ihm immer neue Energie gegeben zu haben. Auch wenn Humboldt neugierig uns wissensdurstig war, versuchte er die Bedürfnisse und Gefühle der Einheimischen zu respektieren und Grenzen nicht zu überschreiten. Seine Begeisterung verband ihn anscheinend mit neunen Menschen und führte dazu, dass er Diversität und Interdisziplinarität sehr schätze und voran brachte.
Das Zitat „Ideen können nur nützenwenn sie in vielen Köpfen lebendig werden.“, den Humboldt an Ludwig Bullmann am 13. Oktober 1799 in Cumaná (Venezuela) schrieb, drückt seine geistige Haltung in wenigen Worten aus. Ich empfinde es ebenfalls als sehr erstrebenswert, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Heute sagt man salopp „sharing is carring“. Diese Haltung ist bereichernd, inspiriert und sollte Kulturen zusammenführen. Oft begegne ich jedoch ganz andere Sichtweisen, bei denen andere Kulturen beurteilt werden, nicht offen empfangen werden, vielleicht aus Angst oder Unwissenheit.
Vor allem, wenn man -Stand heute- in die Politik schaut, in der in Europa, aber nicht nur dort, extreme Parteien, die fremdenfeindlich sind, an Macht und Zustimmung gewinnen. Ein Miteinander zwischen den Kulturen mit einem respektvollem Umgang, mit Toleranz, Freiheit und Freundschaft, den Humboldt bereits an den Tag legte, ist meines Erachtens weiterhin wünschenswert. Dafür sollte man seinen eigenen Beitrag leisten.

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Beiträge von: Claudia, Kamila, Virginia.